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Gibt es Sicherheitsaspekte beim Einsatz von e-Mail? 
e-Mail ist der Dienst, mit dem sich Hacker besonders gerne beschäftigen. Mails enthalten oft interessante Informationen, vertrauliche Daten über Firmen und Personen, usw.
In vielen Firmen haben auch die Administratoren Zugang zum Mail-Server und somit zu den Mailboxen. Angesichts der Tatsache, daß die Mehrheit der Sicherheitsattacken durch die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens erfolgen, ist also höchste Vorsicht angebracht.
- e-Mail ist beim Transport durch das Internet jederzeit kopierbar und damit ungefähr so vertraulich wie Postkarten.
- Es kann nicht ohne weiteres sichergestellt werden, daß die Mail wirklich von dem vorgegebenen Absender stammt.
- als Datei-Anhang verbreitete Viren können erheblichen Schaden im Internet anrichten. (siehe ILOVEYOU oder Mailissa).
Durch die Implementation von S-MIME (Secure Multipurpose Internet Mail Extensions) erlauben Mailprogramme eine sehr effiziente Anwendung digitaler Signaturen.
Unterschrift und Dokument werden dabei zu einer Einheit, die nur schwer zu trennen ist. Die elektronische Post ist mit S-MIME sicher. Das heißt, der Absender ist eindeutig bestimmbar, er kann nicht bestreiten, die Nachricht verschickt zu haben, die Nachricht kann unterwegs nicht unbemerkt von Dritten verändert werden, und bei Bedarf kann die Mitteilung zusätzlich verschlüsselt werden.
Gegen e-Mail-Viren hilft vor allem die Vorsicht der Benutzer. Dateianhänge sind generell mit vorsicht zu betrachten. Auch wenn sie von einem bekannten Absender stammen. Man sollte nur Attachments öffnen, deren Emfang man bereits erwartet hat.
Virenschutzsoftware auf dem Mailserver kann darüber hinaus sehr effektiv bekannte Viren oder potentiell gefährliche Dateianhänge identifizieren und von der Mail abtrennen.
Sämtliche von LUKA netconsult Installierten Mailsysteme entsprechen diesen Anforderungen.
Für wen lohnt sich der Einsatz von eigenen Mailservern? 
Selbst bei KMU-Unternehmen ist ein eigener professioneller Mailserver eine lohnenswerte Anschaffung. Diese Software, z.B. Exchange, GroupWise, oder Domino kann in der Regel problemlos in die bestehende Netzwerkinfrastruktur eingebunden und genutzt werden.
Moderne Mail-Server bieten über den normalen Mailaustausch hinaus weitere Arbeitsgruppenfunktionen an, um die Arbeitsabläufe in Unternehmen wesentlich effizienter und übersichtlicher zu gestalten.
Dazu gehörten etwa Termin- und Aufgabenplanungen, wobei notwendige Anfrage per internem Mailsystem an den Mitarbeiter gelangt und bei Bedarf automatisch in dessen Terminkalender eingetragen wird.
Die Administration ist in der Regel verhältnismässig einfach. Somit ist der Bedarf nach Zuverlässigkeit und Flexibilität erfüllt, weil neue Adressen und Versandlisten bei Bedarf selbst erfasst werden können.
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